Neue Anschrift ab 15. Juli 2016:
Zingel 20, 31134 Hildesheim


Prüfungsrecht/Prüfungsanfechtung

Prüfungen und Ihre Bedeutung für die Lebensgestaltung

Prüfung

Prüfungen begleiten uns das ganze Leben. Ihr Ausgang entscheidet – unmittelbar oder mittelbar – immer darüber, ob eine bestimmte (berufliche) Tätigkeit ausgeübt werden darf oder nicht. Das jeweils vom Prüfling erzielte Prüfungs­ergebnis beeinflusst daher maßgeblich die Möglich­keiten seiner Persönlich­keits­ent­faltung. Offenkundig wird dieser Zusammen­hang bei dem (end­gültigen) Nicht­bestehen einer berufs­bezogenen Prüfung oder der Verfehlung einer bestimmten, für den Zugang zu dem Wunsch­beruf erforderlichen Durch­schnitts­note.

Negative Prüfungsentscheidung lässt Lebensträume platzen

Eine solche Mitteilung lässt Lebensträume platzen und die gesamte Zeit und Energie, die in den prägenden Lebens­abschnitt der Berufs­ausbildung und Prüfung sowie die mehr oder wenige intensive Prüfungs­vorbereitung investiert wurde, scheint rückblickend sinnlos aufgewendet.

Der berufliche Weg wird aber nicht erst durch das Ergebnis berufs­bezogener Abschluss­prüfungen geebnet oder verbaut. Die ihn entscheidenden Weichen werden bereits durch die in der Schule gezeigten Leistungen bzw. deren Bewertung gestellt. So hängt es etwa in Bayern grund­sätzlich schon von den in der Grund­schule erzielten Noten ab, welche weiter führende Schule besucht werden darf („Grundschul­abitur“) und der erreichte Schul­abschluss ist überall maßgeblich dafür, ob der ehemalige Schüler „nur“ und welche Berufs­ausbildung er absolvieren oder er ob er ein Studium beginnen kann.

Negativen Prüfungsausgang nicht einfach als Lebensschicksal hinnehmen

Angesichts dieser herausragenden Bedeutung der Bewertung der in der Schule und insbesondere der während oder zum Abschluss der Berufsausbildung oder des Studiums erbrachten Prüfungsleistungen für den weiteren Lebensweg und damit die Persönlichkeitsentfaltung des Schülers bzw. Prüflings sollte der negative Ausgang von (Abschluss-) Prüfungen nicht vorschnell als Lebensschicksal hingenommen werden.

Insbesondere als ungerecht empfundene Prüfungsergebnisse hinterfragen

Dies insbesondere dann nicht, wenn der Betroffene das Gefühl hat, dass seine Prüfungsleistung nicht richtig ermittelt oder bewertet worden ist. Aber auch wenn man gar nicht das Gefühl hat, ungerecht behandelt worden zu sein, lohnt es sich häufig, insbesondere bei einem knapp verpassten Prüfungserfolg, die Rechtmäßigkeit der Leistungsermittlung und -bewertung mit sachverständiger Hilfe überprüfen zu lassen und zu versuchen, noch mit einer Prüfungsanfechtung zum Prüfungserfolg zu kommen. Nicht selten finden sich bei einem aus Sicht des Prüflings nicht zu beanstandenden Prüfungsergebnis insbesondere Fehler im Bewertungsverfahren, die zu dessen Aufhebung und einem Neubewertungs- oder Neuerbringungsanspruch führen.

Prüfungsanfechtung nicht selbst in die Hand nehmen

Auch wenn der Prüfling meint, seine Rechte als Prüfling selbst wahrnehmen zu können, so sollte er insbesondere nach meinen Erfahrungen in eigener Sache davon Abstand nehmen. Denn die emotionalen Belastungen, die mit einer negativen Prüfungsentscheidung einhergehen, weil sie auch als Angriff auf die Persönlichkeit empfunden wird, führen nicht selten zu unsachlichen Formulierungen in der Widerspruchs- und/oder Klagebegründung, die der Sache nicht dienlich sind. Jeder Rechtsanwalt erfüllt hier schon eine wichtige Filterfunktion. Gleichwohl sollten Sie einen mit der Fachmaterie hinreichend vertrauten Rechtsanwalt beauftragen, damit nicht wichtige Aspekte, die zum Erfolg der Prüfungsanfechtung führen könnten, übersehen werden. Bedenken Sie, dass der von Ihnen gewählte Rechtsanwalt mit über Ihren zukünftigen Lebensweg bzw. Ihr Lebensschicksal entscheidet. Um es mit den Gelben Seiten zu sagen: Sie sollten jemanden beauftragen, der sich mit so etwas wie einer Prüfungsanfechtung auskennt!

10-jährige praktische Erfahrung im Prüfungsrecht

Ich verfüge als Rechtsanwalt im Prüfungsrecht über eine mittlerweile 10jährige praktische Erfahrung. Daher bin ich mit den Sorgen und Nöten der Prüflinge, die von einer negativen Prüfungsentscheidung betroffen sind, und deren Anfechtung erwägen, hinreichend vertraut. Auch kenne ich einen Großteil der jeweils zuständigen Prüfungsämter und deren Verwaltungspraxis und ich habe bereits bei fast allen Verwaltungsgerichten in Deutschland – nicht selten erfolgreich – Prozesse geführt.

Vertiefte theoretische Kenntnisse im Prüfungsrecht aufgrund Dissertation und weiterer Publikationen

Zudem habe ich mich in meiner Dissertation zu dem Thema „Möglichkeiten und Grenzen der Anfechtbarkeit juristischer (Staats-)Prüfungen“ sowie in weiteren Publikationen mit einer Vielzahl von prüfungsrechtlichen Fragen in wissenschaftlicher Tiefe auseinandergesetzt.

Präzise und ehrliche Einschätzung der Erfolgsaussichten

Aufgrund meines praktischen und theoretischen Wissens bin ich daher in der Lage, die Erfolgsaussichten einer Prüfungsanfechtung in Ihrem Fall präzise einzuschätzen. Sie werden von mir diesbezüglich auch immer eine ehrliche Einschätzung erhalten, auch wenn Ihnen diese nicht immer gefallen wird. Aber ich kann Sie so einerseits vor noch größeren – auch finanziellen – Frustrationen einer erfolglosen Prüfungsanfechtung bewahren.

Konsequente und rechtskundige Durchsetzung Ihrer berechtigten Ansprüche – Mit mir kommen Sie zu Recht

Andererseits bin ich in der Lage, Ihren unerfüllten Anspruch auf eine verfahrensfehlerfrei ermittelte Prüfungsleistung und/oder deren fehlerfreie Bewertung konsequent und rechtskundig durchsetzen.

Da ich mir bei den Prüfungsämtern und den Verwaltungsgerichten durch zahlreiche Erfolge in der Vergangenheit „einen Namen“ gemacht habe, kann ich insbesondere in ähnlich gelagerten Fällen vielfach schnelle Lösungen etwa im Vergleichswege erwirken und Ihnen langwierige Auseinandersetzungen, die Sie wertvolle Lebens- und Arbeitszeit kosten würden, ersparen.